Über das Projekt

Du bist Journalist:in und willst sensibel und diskriminierungsfrei berichten? Dich in deiner journalistischen Praxis mit Antisemitismus auseinandersetzen und damit wie du ihn in deiner Arbeit vermeiden kannst? Dann lohnt sich ein Blick in die Geschichte, denn Antisemitismus ist seit Jahrhunderten in unserer Gesellschaft verankert – manchmal offen, oft aber codiert in Medien, Politik und Kultur. Um ihn zu erkennen, wenn er auftritt, und ihn nicht unbewusst zu reproduzieren, müssen wir uns mit seinen Ursprüngen und den Ursprüngen bis heute wirksamen antisemitischen Narrativen und Stereotypen auseinandersetzen.

Seine Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück, über die Jahrhunderte hat er sich jedoch immer an gesellschaftliche Veränderungen angepasst: Vom religiösen Antijudaismus, über den rassistischen Antisemitismus des 19. Jahrhunderts bis hin zu modernen Formen wie Schuldabwehr-Antisemitismus und israelbezogenem Antisemitismus – alte Narrative in immer neuen Codes.

Besonders in Krisenzeiten wird Antisemitismus populär, verstärkt durch Politik, Presse und Zivilgesellschaft. Für Jüdinnen:Juden ist er seit jeher eine existenzielle Bedrohung.

Als Journalist:in gestaltest du Diskurse mit und trägst damit eine große Verantwortung.

Lass uns also einen Blick in die Geschichte, Muster und Mechanismen des Antisemitismus werfen.